Die Hanauer Basketball Erfolgsgeschichte

Geplanter Aufstieg in die 2. Basketball-Bundesliga

Die Erfolgsgeschichte der White Wings Hanau beginnt bereits sehr früh. Er gelang durch ein geplantes  Zusammenspiel vieler verschiedener Faktoren: dem sportlichen Bereich der bisherigen ersten Mannschaft und des Nachwuchses, den Zuschauern, den Rahmenbedingungen der Spieltage und dem gesamten weiteren Umfeld. Alles hat sich insgesamt nach und nach verändert und ist über die Jahre kontinuierlich gewachsen. Es handelte sich also um einen Prozess, der heute noch erfolgreich andauert.

2001 haben Jens Gottwald und seine damaligen Mitstreiter begonnen das erste Mal intensiv über die Entwicklung des Basketballs in Hanau nachzudenken. 2002 wurde dann entschieden den Ablauf der Spieltage zu verändern und kurz darauf wurde der Zugang zur Jahnhalle über das enge Treppenhaus in den breiten Aufgang vorbei an der Gaststätte verlegt. Dadurch konnte erstmals Werbung im Treppenaufgang positioniert und erste Partner eingebunden werden. Der Verkaufsstand wurde aus der Sporthalle in das Foyer verlegt. Dies führte zu mehr Platz für die Zuschauer in der Halle. Die Einstellung von Sven Witt als hauptamtlicher Kinder- und Nachwuchstrainer Anfang des Jahres 2003 war ein weiterer Meilenstein und ein Glücksgriff für die White Wings. Erfolgreich wurde durch ihn die Nachwuchsarbeit massiv verbessert, Schulkooperationen auf- und ausgebaut und die Basis insgesamt verbreitert.

Die weitere Professionalisierung des Umfeldes, der begeisterte Trikot-Sponsor „Seitz Gebäudereinigung“ und weitere engagierte Partner und Sponsoren führten dazu, dass die White Wings von Anfang an etwas Besonderes bieten konnten. Bereits in der Saison 2003/2004 richteten die White Wings das erste Mal einen VIP-Raum ein. Jens Gottwald erinnert sich heute gerne daran zurück, wie er mit dem damaligen Abteilungsleiter Basketball Mirko Witt, Käse-Sticks zubereitete und im Studio 1, einem Fitness-Raum, einen Teppichboden auslegte, um den Parkettfußboden zu schützen und das richtige Ambiente für die Gäste zu schaffen. Natürlich empfanden viele Kritiker diesen VIP-Raum als überflüssig, ja, für sie war er zwecklos, doch genau diese Kritiker standen dann abends am VIP-Raum und wollten kostenfrei Bier trinken. Jens Gottwald und seine Mitstreiter haben in dieser Zeit viel erlebt, gesehen und dazugelernt.

Die Erarbeitung des Konzeptes „Höhenflug 2012“ im Jahr 2004 und dessen öffentliche Vorstellung im Jahr 2005 im damaligen Partnerhotel Mercure war die konsequente und zielgerichtete Weiterentwicklung des eingeschlagenen Weges. Viele Kritiker bescheinigten damals Sven Witt, Mate Condic, Martin Schenk und Jens Gottwald Übermut, mangelnde Ahnung und Erfahrung, die sicherlich zum Scheitern führen würden – dies alle konnte das Team nicht abschrecken, den Weg zu gehen, der heute hinter ihnen liegt. Damals waren sich die Verantwortlichen bereits sicher, dass nur zielgerichtetes Arbeiten zum langfristigen Erfolg führen wird. Es war allen damals bewusst, dass die Zeit des „Verwaltens“ vorbei war und sie die Chance hatten, mit Spaß und Fleiß den „Höhenflug“ erfolgreich zu vollenden. Ein weiterer Meilenstein war es, als die Vier mit dem Saisonauftaktspiel „Hanau… bebt!“ in Hanau und der Umgebung eine Marke schaffen konnten, die überregional auf die Brüder-Grimm-Stadt und den Basketballsport aufmerksam machte. Dass dann das erste „Hanau… bebt!“ sogar vom Regionalfernsehen wahrgenommen wurde, war die damalige Krönung.

Noch schöner war es allerdings, dass sich selbst die größten Kritiker dem Problem ausgesetzt sahen, noch kritisch zu bleiben, denn das Ziel war es 1.000 Zuschauer in die August-Schärttner-Halle (eine Leichtathletikhalle) zum Saisonauftaktspiel zu locken und tatsächlich gelang es im Jahr 2006 über 1.800 Zuschauer, anlässlich des damaligen Oberliga-Saisonauftaktes in der August-Schärttner-Halle, zu begrüßen. Es war ein unvergesslicher Moment und der Lohn für viel harte Arbeit.

Selbstverständlich erforderte es eine riesige Organisation, das Event vorzubereiten und durchzuführen. Die mobilen Körbe, die in der Leichtathletikhalle aufgebaut werden mussten, wurden von den Frankfurt Skyliners ausgeliehen. An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an die Skyliners und Geschäftsführer Gunnar Wöbke, der das ermöglichte. Den Rest der Heimspiele der Saison spielten die White Wings 2006 wieder in der Jahnhalle. Allerdings konnten sich auch die Zuschauerzahlen von 250 bis 300 Zuschauern in der Jahnhalle in der Oberligasaison stets sehen lassen. Man muss dazu anmerken, dass die viel zu kleine Jahnhalle zum Zuschauen nicht ideal war und sich neben dem Spiel kaum ein Programm organisieren ließ. Trotzdem haben die Basketballer immer das Beste aus der Jahnhalle herausgeholt und diese so oftmals zur „Jahnhölle“ werden lassen. Mit einem komplett zerstörten Basketballbrett und dem anschließenden Korbwechsel, schaffte man es erstmals mit einem Bericht in die BILD-Zeitung. Glückswürfe unterstützt von Sponsoren wurden von Zuschauer hinter der Mittellinie im Korb versenkt und so manchem Schiedsrichter viel es schwer, in der tosenden kleinen Halle den Überblick zu bewahren.

2007 haben die White Wings den Saisonauftakt „Hanau… bebt!“ gegen den BBC Horchheim verloren. Nach der Niederlage bildete sich eine feste Fangemeinde und der Entschluss kam auf, mit einem Reisebus zum Rückspiel nach Horchheim zu fahren. Mit Trommeln und Megafon ausgerüstet traten über 40 White Wings Fans die Reise nach Horchheim an und feierten mit dem Team einen überragenden Auswärtssieg. Die Stimmung war riesig und die Fangesänge, angefeuert vom damaligen Physiotherapeuten Steve Ostermeier: „Es gibt nur einen Thomas Gottschalk“ (der Co Trainer in Horchheim hieß Gottschalk) und „Stoppt den Kastor – keine Gewalt“ (ein Spieler aus Horchheim hieß so), wurden lauthals skandiert und brachten die Horchheimer zur Verzweiflung. Die Siegesfeier war legendär.

Gleiches gilt für die Auswärtsspiele in der 2. Regionalliga im Jahr 2009. Die gesamte Saison war beeindruckend und das Team wurde immer besser. Das Auswärtsspiel in Saarbrücken, das die Hanauer gewinnen konnten, war richtungsweisend und Jens Gottwald war früh klar, dass die White Wings ganz oben mitspielen würden. Im letzten Auswärtsspiel in Trier krönte die Mannschaft ihre sehr gute Saisonleistung. Mit eigens mitgebrachter Lautsprecheranlage sorgten die jubelnden White Wings Fans für die richtige Unterhaltung in der Halle. Obwohl es um nichts mehr ging war die Stimmung bis zur Schlusssirene ausgelassen und hochklassig. Dass die ehemalige Oberbürgermeisterin Margret Härtel und der amtierende Oberbürgermeister Claus Kaminsky in Trier anwesend waren, sprach für sich und war ein Dankeschön für die gesamte Mannschaft, das alle ermunterte, auch künftig Vollgas zu geben.

Weitere Verbesserungen und Neuerungen waren damals die Mannschaftspräsentation vor der Saison bei ausgewählten Partnern, die Partys nach „Hanau… bebt!“, die zahlreichen Marketingaktionen – hier denke man nur an den Riesen-Basketball von Spalding auf dem Kurt-Blaum-Platz oder dem Dach der Johanneskirche – die Verbreiterung der Fanbasis, die Cheerleader, das White Wings Dance Team, der White Wings Golf des Fahrzeugpartners und die Kinderanimation mit den Wurfgeräten und der Umzug in eine größere Sporthalle, die Main-Kinzig-Halle, im Jahr 2008. Der Berichterstattung des Medienpartners Hanauer Anzeiger war es damals zu verdanken, dass die marode Halle nach einer Begehung seitens der Stadt Hanau saniert wurde. Hier zeigte es sich, wie wichtig es ist, echte und engagierte Partner an seiner Seite zu wissen. Ausreichend neuer Stauraum und die Vergrößerung des VIP-Raumes, sämtliche Planungsleistungen und Ausbauten, wurden kostenfrei durch die Partner der White Wings geleistet. Es gelang, die Halle auch als taugliche Spielhalle für die zweite Basketballbundesliga herzurichten. Hinzu kam im Jahr 2008, dass Jens Gottwald immer mehr Zeit in die Auswahl der Spieler der ersten Mannschaft investierte und 2009 erstmals ausländische Sportler in die Mannschaft integriert wurden.

In der Saison 2011/2012 erfolgte dann der Aufstieg in die Zweite Basketball Bundeliga Pro B. Das entscheidende Spiel gegen die direkten Verfolger aus Saarlouis gewannen die White Wings mit einem Punkt dank eines Korbes des 2,11 m großen Centers Chris Miles aus den USA der seinen Wurf in letzter Sekunde verwandelte. Die Halle stand Kopf – es war für alle ein sagenhafter Moment. Was die Mannschaft, die Trainer, alle Helfer, die Sponsoren, die Zuschauer und Fans in dieser Aufstiegssaison geleistet und miterlebt haben, war einzigartig und genial. Das im Jahr 2005 öffentlich ausgerufene Ziel zu erreichen, war die Krönung für jahrelange Arbeit und ein unglaubliches Glücksgefühl! Hinzu kommt, dass die damalige Arbeit mit Sven Witt, Mate Condic, Helmut Wolf, Kevin Crichton und dem neuen Trainer Hans Beth und allen anderen Beteiligten unglaublich viel Spaß gemacht hat. Diese Ausgeglichenheit war sicherlich ein weiterer Schlüssel des damaligen Erfolges.

Im Jahr 2013 erfolgte die weitere Professionalisierung und Ausgliederung der ersten Herrenmannschaft in eine GmbH und anschließend der Aufstieg in die zweite Bundesliga Pro A. Nach Erreichen des visionären Höhenflug-Zieles ist Jens Gottwald im Februar 2018 aus der Projektlietung ausgestiegen. 

Ich könnte an dieser Stelle noch viele Dinge benennen, aber das würde den Rahmen sprengen. Fest steht, dass ab dem Jahr 2001 meine Mitstreiter und ich über die Jahre hinweg eine Erfolgsgeschichte geschrieben und den Namen der Brüder-Grimm-Stadt Hanau als Basketballstandort in ganz Hessen und Deutschland positiv etabliert haben. Das ist es, was uns keiner mehr nehmen kann und auf das wir zu Recht hat stolz sind.

(Autor: Mate Condic)

Die Hanauer Basketball Erfolgsgeschichte

Geplanter Aufstieg in die 2. Basketball-Bundesliga

Die Erfolgsgeschichte der White Wings Hanau beginnt bereits sehr früh. Er gelang durch ein geplantes  Zusammenspiel vieler verschiedener Faktoren: dem sportlichen Bereich der bisherigen ersten Mannschaft und des Nachwuchses, den Zuschauern, den Rahmenbedingungen der Spieltage und dem gesamten weiteren Umfeld. Alles hat sich insgesamt nach und nach verändert und ist über die Jahre kontinuierlich gewachsen. Es handelte sich also um einen Prozess, der heute noch erfolgreich andauert.

2001 haben Jens Gottwald und seine damaligen Mitstreiter begonnen das erste Mal intensiv über die Entwicklung des Basketballs in Hanau nachzudenken. 2002 wurde dann entschieden den Ablauf der Spieltage zu verändern und kurz darauf wurde der Zugang zur Jahnhalle über das enge Treppenhaus in den breiten Aufgang vorbei an der Gaststätte verlegt. Dadurch konnte erstmals Werbung im Treppenaufgang positioniert und erste Partner eingebunden werden. Der Verkaufsstand wurde aus der Sporthalle in das Foyer verlegt. Dies führte zu mehr Platz für die Zuschauer in der Halle. Die Einstellung von Sven Witt als hauptamtlicher Kinder- und Nachwuchstrainer Anfang des Jahres 2003 war ein weiterer Meilenstein und ein Glücksgriff für die White Wings. Erfolgreich wurde durch ihn die Nachwuchsarbeit massiv verbessert, Schulkooperationen auf- und ausgebaut und die Basis insgesamt verbreitert.

Die weitere Professionalisierung des Umfeldes, der begeisterte Trikot-Sponsor „Seitz Gebäudereinigung“ und weitere engagierte Partner und Sponsoren führten dazu, dass die White Wings von Anfang an etwas Besonderes bieten konnten. Bereits in der Saison 2003/2004 richteten die White Wings das erste Mal einen VIP-Raum ein. Jens Gottwald erinnert sich heute gerne daran zurück, wie er mit dem damaligen Abteilungsleiter Basketball Mirko Witt, Käse-Sticks zubereitete und im Studio 1, einem Fitness-Raum, einen Teppichboden auslegte, um den Parkettfußboden zu schützen und das richtige Ambiente für die Gäste zu schaffen. Natürlich empfanden viele Kritiker diesen VIP-Raum als überflüssig, ja, für sie war er zwecklos, doch genau diese Kritiker standen dann abends am VIP-Raum und wollten kostenfrei Bier trinken. Jens Gottwald und seine Mitstreiter haben in dieser Zeit viel erlebt, gesehen und dazugelernt.

Die Erarbeitung des Konzeptes „Höhenflug 2012“ im Jahr 2004 und dessen öffentliche Vorstellung im Jahr 2005 im damaligen Partnerhotel Mercure war die konsequente und zielgerichtete Weiterentwicklung des eingeschlagenen Weges. Viele Kritiker bescheinigten damals Sven Witt, Mate Condic, Martin Schenk und Jens Gottwald Übermut, mangelnde Ahnung und Erfahrung, die sicherlich zum Scheitern führen würden – dies alle konnte das Team nicht abschrecken, den Weg zu gehen, der heute hinter ihnen liegt. Damals waren sich die Verantwortlichen bereits sicher, dass nur zielgerichtetes Arbeiten zum langfristigen Erfolg führen wird. Es war allen damals bewusst, dass die Zeit des „Verwaltens“ vorbei war und sie die Chance hatten, mit Spaß und Fleiß den „Höhenflug“ erfolgreich zu vollenden. Ein weiterer Meilenstein war es, als die Vier mit dem Saisonauftaktspiel „Hanau… bebt!“ in Hanau und der Umgebung eine Marke schaffen konnten, die überregional auf die Brüder-Grimm-Stadt und den Basketballsport aufmerksam machte. Dass dann das erste „Hanau… bebt!“ sogar vom Regionalfernsehen wahrgenommen wurde, war die damalige Krönung.

Noch schöner war es allerdings, dass sich selbst die größten Kritiker dem Problem ausgesetzt sahen, noch kritisch zu bleiben, denn das Ziel war es 1.000 Zuschauer in die August-Schärttner-Halle (eine Leichtathletikhalle) zum Saisonauftaktspiel zu locken und tatsächlich gelang es im Jahr 2006 über 1.800 Zuschauer, anlässlich des damaligen Oberliga-Saisonauftaktes in der August-Schärttner-Halle, zu begrüßen. Es war ein unvergesslicher Moment und der Lohn für viel harte Arbeit.

Selbstverständlich erforderte es eine riesige Organisation, das Event vorzubereiten und durchzuführen. Die mobilen Körbe, die in der Leichtathletikhalle aufgebaut werden mussten, wurden von den Frankfurt Skyliners ausgeliehen. An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an die Skyliners und Geschäftsführer Gunnar Wöbke, der das ermöglichte. Den Rest der Heimspiele der Saison spielten die White Wings 2006 wieder in der Jahnhalle. Allerdings konnten sich auch die Zuschauerzahlen von 250 bis 300 Zuschauern in der Jahnhalle in der Oberligasaison stets sehen lassen. Man muss dazu anmerken, dass die viel zu kleine Jahnhalle zum Zuschauen nicht ideal war und sich neben dem Spiel kaum ein Programm organisieren ließ. Trotzdem haben die Basketballer immer das Beste aus der Jahnhalle herausgeholt und diese so oftmals zur „Jahnhölle“ werden lassen. Mit einem komplett zerstörten Basketballbrett und dem anschließenden Korbwechsel, schaffte man es erstmals mit einem Bericht in die BILD-Zeitung. Glückswürfe unterstützt von Sponsoren wurden von Zuschauer hinter der Mittellinie im Korb versenkt und so manchem Schiedsrichter viel es schwer, in der tosenden kleinen Halle den Überblick zu bewahren.

2007 haben die White Wings den Saisonauftakt „Hanau… bebt!“ gegen den BBC Horchheim verloren. Nach der Niederlage bildete sich eine feste Fangemeinde und der Entschluss kam auf, mit einem Reisebus zum Rückspiel nach Horchheim zu fahren. Mit Trommeln und Megafon ausgerüstet traten über 40 White Wings Fans die Reise nach Horchheim an und feierten mit dem Team einen überragenden Auswärtssieg. Die Stimmung war riesig und die Fangesänge, angefeuert vom damaligen Physiotherapeuten Steve Ostermeier: „Es gibt nur einen Thomas Gottschalk“ (der Co Trainer in Horchheim hieß Gottschalk) und „Stoppt den Kastor – keine Gewalt“ (ein Spieler aus Horchheim hieß so), wurden lauthals skandiert und brachten die Horchheimer zur Verzweiflung. Die Siegesfeier war legendär.

Gleiches gilt für die Auswärtsspiele in der 2. Regionalliga im Jahr 2009. Die gesamte Saison war beeindruckend und das Team wurde immer besser. Das Auswärtsspiel in Saarbrücken, das die Hanauer gewinnen konnten, war richtungsweisend und Jens Gottwald war früh klar, dass die White Wings ganz oben mitspielen würden. Im letzten Auswärtsspiel in Trier krönte die Mannschaft ihre sehr gute Saisonleistung. Mit eigens mitgebrachter Lautsprecheranlage sorgten die jubelnden White Wings Fans für die richtige Unterhaltung in der Halle. Obwohl es um nichts mehr ging war die Stimmung bis zur Schlusssirene ausgelassen und hochklassig. Dass die ehemalige Oberbürgermeisterin Margret Härtel und der amtierende Oberbürgermeister Claus Kaminsky in Trier anwesend waren, sprach für sich und war ein Dankeschön für die gesamte Mannschaft, das alle ermunterte, auch künftig Vollgas zu geben.

Weitere Verbesserungen und Neuerungen waren damals die Mannschaftspräsentation vor der Saison bei ausgewählten Partnern, die Partys nach „Hanau… bebt!“, die zahlreichen Marketingaktionen – hier denke man nur an den Riesen-Basketball von Spalding auf dem Kurt-Blaum-Platz oder dem Dach der Johanneskirche – die Verbreiterung der Fanbasis, die Cheerleader, das White Wings Dance Team, der White Wings Golf des Fahrzeugpartners und die Kinderanimation mit den Wurfgeräten und der Umzug in eine größere Sporthalle, die Main-Kinzig-Halle, im Jahr 2008. Der Berichterstattung des Medienpartners Hanauer Anzeiger war es damals zu verdanken, dass die marode Halle nach einer Begehung seitens der Stadt Hanau saniert wurde. Hier zeigte es sich, wie wichtig es ist, echte und engagierte Partner an seiner Seite zu wissen. Ausreichend neuer Stauraum und die Vergrößerung des VIP-Raumes, sämtliche Planungsleistungen und Ausbauten, wurden kostenfrei durch die Partner der White Wings geleistet. Es gelang, die Halle auch als taugliche Spielhalle für die zweite Basketballbundesliga herzurichten. Hinzu kam im Jahr 2008, dass Jens Gottwald immer mehr Zeit in die Auswahl der Spieler der ersten Mannschaft investierte und 2009 erstmals ausländische Sportler in die Mannschaft integriert wurden.

In der Saison 2011/2012 erfolgte dann der Aufstieg in die Zweite Basketball Bundeliga Pro B. Das entscheidende Spiel gegen die direkten Verfolger aus Saarlouis gewannen die White Wings mit einem Punkt dank eines Korbes des 2,11 m großen Centers Chris Miles aus den USA der seinen Wurf in letzter Sekunde verwandelte. Die Halle stand Kopf – es war für alle ein sagenhafter Moment. Was die Mannschaft, die Trainer, alle Helfer, die Sponsoren, die Zuschauer und Fans in dieser Aufstiegssaison geleistet und miterlebt haben, war einzigartig und genial. Das im Jahr 2005 öffentlich ausgerufene Ziel zu erreichen, war die Krönung für jahrelange Arbeit und ein unglaubliches Glücksgefühl! Hinzu kommt, dass die damalige Arbeit mit Sven Witt, Mate Condic, Helmut Wolf, Kevin Crichton und dem neuen Trainer Hans Beth und allen anderen Beteiligten unglaublich viel Spaß gemacht hat. Diese Ausgeglichenheit war sicherlich ein weiterer Schlüssel des damaligen Erfolges.

Im Jahr 2013 erfolgte die weitere Professionalisierung und Ausgliederung der ersten Herrenmannschaft in eine GmbH und anschließend der Aufstieg in die zweite Bundesliga Pro A. Nach Erreichen des visionären Höhenflug-Zieles ist Jens Gottwald im Februar 2018 aus der Projektlietung ausgestiegen. 

Ich könnte an dieser Stelle noch viele Dinge benennen, aber das würde den Rahmen sprengen. Fest steht, dass ab dem Jahr 2001 meine Mitstreiter und ich über die Jahre hinweg eine Erfolgsgeschichte geschrieben und den Namen der Brüder-Grimm-Stadt Hanau als Basketballstandort in ganz Hessen und Deutschland positiv etabliert haben. Das ist es, was uns keiner mehr nehmen kann und auf das wir zu Recht hat stolz sind. 

(Autor: Mate Condic)